Dr. Toke Hoffmeister
Sprache – Kognition – Kultur
Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas
Institut für Germanistische Sprachwissenschaft
Graduiertenkolleg 2700
Universität Marburg
Pilgrimstein 16
D-35032 Marburg
toke.hoffmeister [@] uni-marburg.de
Foto: © Annette Trabold, IDS Mannheim
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Als germanistischer Sprachwissenschaftler steht im Zentrum meines Nachdenkens über Sprache der Mensch als Sprecher/-in. Durch einzelne Sprachhandlungen übt er maßgeblichen Einfluss insbesondere auf Sprachwandelprozesse und Sprachvariation aus. Sprecherinnen und Sprecher untersuche ich in ihren praktischen Bezügen bzw. in den alltäglichen Lebenswelten, die ich aufgrund der Allgegenwart von Sprache auch Sprachwelten nenne. Mein Bild von Sprache ist somit ein primär handlungsbasiertes (aber mit Strukturbezügen).
Mich interessiert der Zusammenhang von Sprache, Kognition und Kultur bzw. die Frage, welchen Einfluss kollektive, kulturelle Zusammenhänge auf das individuelle Sprachwissen von Menschen haben und wie das individuelle Sprachwissen diese kollektiven, kulturellen Zusammenhänge formt (Mikro-Makro-Mikro-Übergang). Einen tieferen Einblick in meine Arbeit gibt es über die Publikationsübersicht.
In meinem aktuellen (Habilitations-)Projekt arbeite ich zum Zusammenhang von Sprachhandeln und Sprachstruktur sowie der Rolle sprachlicher Repräsentationen.
Weitere Informationen zu konkreten Forschungsprojekten finden Sie unter dem Reiter Aktuelle Projekte.
Dr. Toke Hoffmeister
Language – Cognition – Culture
Research Center Deutscher Sprachatlas
Institute for German Linguistics
Research Traning Group 2700
Marburg University
Pilgrimstein 16
D-35032 Marburg
toke.hoffmeister [@] uni-marburg.de
As a German linguist, the focus of my thinking about language is on people as speakers. Through individual language acts, they exert a decisive influence on language change processes and language variation in particular. I examine speakers in their practical contexts/in their everyday lifeworlds, which I call language worlds due to the omnipresence of language. My view of language is therefore primarily action-based (but with structural references).
I am interested in the connection between language, cognition and culture and the question of what influence collective, cultural contexts have on people's individual linguistic knowledge and how individual linguistic knowledge shapes these collective, cultural contexts (micro-macro-micro transition). You can gain a deeper insight into my work following my publications.